



About me. Wo fängt man an wenn man über sich selbst sprechen soll? Dann sitzt man da und grübelt was wohl passend wäre. Wie viel erzähle ich von mir, über mich? Was ich denke oder fühle? Vielleicht fange ich ganz unverbindlich damit an, dass ich ein Dorfkind bin. Aufgewachsen in den 90ern und 2000ern. Mit allem was dazu gehört. Und mit einem Bruder der ganze 11 Jahre älter als ich ist. Was meine seltsame Vorliebe für Musik der 80er erklären könnte. Als beschaulich und recht normal würde ich meine Kindheit bezeichnen. Auch meine Zeit als Teenie, ganz klar geprägt von ein bisschen Party, endlich schminken dürfen und shoppen gehen. Meine Mama hat sich immer schick gemacht, geschminkt und frisiert auch wenns nur für den Haushalt war. Was soll ich sagen, auch das ist mir hängen geblieben. Zum Leidwesen meines Kleiderschrankes und Schminkkästchens.
Also eigentlich war alles recht normal. Nur mein Berufswusch, der war es damals nicht. Während die meisten meiner Klassenkameraden entweder in den sozialen Breiech sind, oder ins Büro, wollte ich was völlig anderes. Eigentlich sollte es für mich nach München an die Filmhochschule gehen, denn ich wollte Kamerafrau werden und am liebsten Dokus drehen. Das war wohl schon das erste Anzeichen, dass ich durchaus offen für Rentnerhobbys bin. Dazu brauchte ich allerdings ein Abi, auf das ich keine Lust hatte, weil ich lieber Geld verdienen wollte. Also Plan B. Eine Ausbildung zur Produkt und Werbefotografin. Denn damit würde es auch klappen. Naja Kamerafrau bin ich keine geworden und ich liege auch nicht im arktischen Schnee und warte auf Schneehasen, aber ich dokumentiere mit einer Kamera das Leben und die Liebe. Und hey, so schlecht ist das auch nicht.
Vielleicht liegt es an meinem Sternzeichen, stolze Wassermännin, aber wenn mir einer sagt das ist eine blöde Idee, das rentiert sich nicht, das ist eine brotlose Kunst, WATCH ME! Wo andere oft keine Möglichkeit sahen oder aufgeben wollten, da wurde mein Ehrgeiz geweckt. Meine Papa sagte immer, geht nicht gibt’s nicht. Das Motto meiner Nachbarin (Ersatz Oma) „Kann nicht wohnt in Willnichthausen!“ begleitet mich ein Leben lang und das prägt auch meine Arbeit als Fotografin. Stillstand ist bei mir nicht erlaubt, denn das würde mich hindern als Fotografin zu wachsen. Nur ständige Veränderung hält mich kreativ und glücklich. Das muss leider auch mein Mann mitmachen. Aber ich glaub insgeheim findet er genau das gut, sonst wäre es ja langweilig. Und Langeweile kenne ich nicht.

Pizza, Sushi oder gut fränkisch. Ich probier auch super gern neues. Solange keine Oliven drin sind bin ich fein damit. Zartbitterschokolade auf die 1! Am besten 80% Kakao aufwärts. Auch bei Süßigkeiten bin ich meinem Alter weit voraus. Mon Cherie, Edle Tropfen und After Eight. Immer her damit. Bringt mir all eure ungebildeten Packungen! Ich kümmere mich liebevoll drum

Ich hab zwar noch nicht die ganze Welt gesehen, aber aktuell liebe ich London. Ich habe einfach das Gefühl, dort zu Hause zu sein. Zwischen kitschigen Souvniertellern, Fish and Chips, Pints und roten Telefonzellen. Natürlich hab ich auch ganz britisch alle royalen Großereignisse im TV verfolgt. For ever Team Kate! Und wenn es nicht das regnerische London, oder eine andere europäische Hauptstadt ist, dann zeiht es uns in die Berge oder ans Meer.

Fotografieren. Klingt pathetisch ist aber tatsächlich so. Mein Kopf ist 24/7 nur mit diesem Thema beschäftigt. Ansonsten gehts ins Fitnessstudio oder in den Garten. Da bietet es sich natürlich auch an mit einer Tasse Kaffee in der Hand auf der Terrasse zu sitzen und ein Buch zu lesen. Ein Abstecher nach Salzburg zu meinem Bruder ist auch immer mal drin. Essen. Ganz klar. Essen. Kinofan, Baggerseeliebhaberin, Bergverliebt und einfach wo nett sitzen und blöd schauen. Am besten mit einem Aperol oder Sarti Spritz.

Ich zock ganz gerne mal auf meiner Switch. Ja ich weis nicht sehr Ladylike, aber es macht schon Spaß. Musik läuft grundsätzlich immer, wenn das Büro nicht aufgeräumt ist kann ich nicht arbeiten, Kaffee nur mit einem Schuss Milch, lieber 10 Minuten Sprachi als Anruf, ich bestelle viel zu oft bei Zalando, ich hasse Lebensmittel einkaufen, Katzen- und Kaninchenmama, wenn du nicht zur Musik peinlich mit mir tanzt, können wir keine Freunde sein ; ) Ich bin sehr ambivalent, ich liebe es elegant und edel, aber auch entspannt und lässig.